Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten. Psalm 139,9-10

Sonntag, 28. Dezember 2008

Silvestergedicht

Was schreibst du auf diesem Blatt,
das du jetzt ganz leer vor dir hast?
Hast du das schnelle Leben satt?
Oder läufst du weiter ohne rast?

Was willst du mit deinem Leben?
Karriere, Geld, ein wenig Ruhm?
Wohin geht all dein bestreben,
Hast du Zeit auch mal zu tun?

Was für andere um dich her,
Die dich brauchen, die dich lieben?
Oder willst du immer mehr;
Die anderen beiseite schieben?

Das Leben ist doch viel mehr
Als besser, reicher, schneller sein.
Trau dich, es ist gar nicht schwer,
leg ab dein Raubtierdasein.

Wie schön wenn in dem neuen Jahr,
dein Blatt ein wenig bunter strahlt.
Denn kleine Wunder werden wahr,
Wenn man nicht nur für sich alleine malt.

Natascha Krause

Freitag, 14. November 2008

Leben

Genieße das Leben, denn mehr wird es nicht geben
Das Ziel ist das hier, das heute und wir
Keine andere Dimension, der Genuss ist die Passion
Es schmeckt gut, das mag ich sehr, all das Gift, ich will noch mehr.
Es hat uns blind gemacht, der äußere Schein vom dunklen Schacht
Der Liebe beraubt, es ist alles erlaubt
Denn, nicht mehr als nur ein Tier, nur durch Zufall sind wir hier
Das Schicksal der Welt, wie beim würfeln gewählt
Von diesem Schwindel, blind und taub
Haschen nach Ehre, und doch ist’s nur Staub.

Halt an und bleib stehen, warum dorthin weitergehen?
Dein Herz will viel mehr, es muss nicht bleiben so leer.
All dein suchen und verschlingen, konnte dir doch kein Glück bringen
Es gibt mehr als nur das hier, das heute und das wir
Deine Seele wird nie sterben, lass sie nicht gehen ins Verderben
Jetzt nur ist die Zeit, für die Entscheidung, für die Ewigkeit
Ergreif die Chance solang es geht, wer weiß ob morgen sie noch steht
Verwirf doch all die unstillenden Dinge und deine Lasten dem einen bringe
Nimm diese Liebe doch an, die sonst keiner geben kann
All deinen Durst er dir stillt und dein Leben ganz erfüllt.

Natascha Krause

Dienstag, 29. Juli 2008

Bist du ein Licht?

Bist du ein Licht in dieser dunklen Welt?
Dienst du den Herrn, wo Er dich hingestellt?
Gibst du was ab von deinem Überfluss?
Oder hältst du nur fest daran, zum Eigennutz?

Wie vielen Menschen hast du denn schon,
erzählt von der Liebe und Gottes Sohn?
Wie oft warst du still und gabst nicht weiter,
vom Geschenk der Vergebung, ganz froh und heiter?

Gehst du alleine den Weg zum Herrn?
Oder suchst du Seelen zu retten so gern?
Bist du eine Quelle die anderen gibt,
von dem Wissen, von dem Herrn der uns liebt?

Hast du ein Verlangen, anderen zu geben,
von dem Feuer in dir und vom Ewigen Leben?
Welches der Herr einem jeden schenkt,
der Ihm annimmt und sein ICH in das Meer versenkt.

29.07.2008 Natascha Krause

Dienstag, 3. Juni 2008

Das Kind

Durch die Nacht wandert alleine das Kind
Über den Wipfeln der Bäume, raunt leise der Wind
Die nächtlichen Töne erfüllen die Luft
Die Königin der Nacht gibt ab ihren Duft

Ganz traurig und müde, die Last ist so schwer
Spürt es die Schönheit dieser Nacht nicht mehr
Die Strasse liegt vor ihm, im Mondlicht getaucht
Es stolpert, es fällt; sein Fuß ist verstaucht

Sein Vater, der traurigen Herzens gesehn
Wie das Kind seine eigene Richtung wollt gehen
Eilt zu ihm, streckt hin seine helfende Hand
Doch das Kind schaut nicht hin, den Blick abgewandt

Es hinkt langsam weiter, und sucht neues Glück
Entfernt von dem Retter immer mehr Stück für Stück
Auf der Strasse des Todes, immer dunkler die Nacht
Das Auge des Vaters von fern ihn bewacht

In Liebe und geduldig wartet er auch auf dich
Ergreif seine Hand, denn er lässt nie im Stich
Die ihm öffnen die Herzen, die ihm öffnen die Tür
Statt im Dunkel, im Licht wandeln für und für

Natascha Krause


Moment

Wie eine warme Sommerbrise durch den Winter
Die Flamme einer Kerze welch ruhiger Schein.
Kinder die spielend froh und munter
Lieber Vater dir dank ich für das bewahren mein.

Jeden Tag aufs neue in der Früh aufzustehen

Dir zu dienen und dankend dann zur Arbeit gehen
Trauer geht, Freude kommt, bei dir bleiben sich lohnt
Das Wunder deiner Liebe in meinem Leben wohnt.

Menschen lärmen und hasten, sie vergessen schier
still zu stehen, um zu rasten und zu danken dir.
Für das Wohl, das sie haben, für den Frieden im Land
Für Honig, Milch und Brot, das in Strömen fließt aus deiner Hand.

Zu dir komm ich nun dankend, stille neigend mein Haupt

Die Macht deiner Gnade den Atem mir raubt.
Leise und ruhig ziehet durch die Lüfte der Wind
Wie reich wir an Momenten wie diese doch sind.

Natascha Krause


Sonntag, 25. Mai 2008

God's love

Ein Gedicht für die, die nicht gut Deutsch können.
A peom for those who don't understand German well ;-)

Like a sparkling diamod in the sunshine
Shining out and brightening so clear
No words are able to describe that love divine
It never fails or regrets, it’s always severe

Guiding with kindness and impartiality
Awesome and tender, it never tends to weaken
Awaiting you and me impatiently
An over lifetime and steady weapon

It’s the devoted love of God our maker
Just give him your heart and let it be filled
It’s a steady sword against every raider
Through his sacrificing love, everyone can be healed


Natascha Krause

Dienstag, 6. Mai 2008

Schmetterling

Leicht und fröhlich in vielen bunten Farben,
die Sonne lächelt dort oben ganz erhaben
fliegt aufgeregt Er hin und her
so schön der Tag, was will man mehr?

Zwischen Blumen und Sträuchern, welch herrlicher Duft
Berieselt die Sinne, erfüllet die Luft.
Kein Wölkchen was trübet das Herze so rein
Es kann nur ein Schmetterling im Frühling sein.

14.10.2007, Natascha Krause

Samstag, 22. März 2008

Frieden

Die Sünde, sie belastet und erdrücket das Herz
Ein fades Lächeln, denn es brodelt ein Schmerz.
Dunkle Wolken am Himmel, beschatten den Tag
Die Liebe zu halten, es kaum noch vermag.

Es erwacht neue Hoffnung, die sich weiter ernährt
Denn Vergebung und Versöhnung der Herr uns lehrt.
Den Stolz überwinden und in Demut leben,
kann neuen und ungeahnten Frieden geben.

11. März, 2008

Natascha Krause

Dienstag, 11. März 2008

Kristall


Ein glitzernder Kristall, er leuchtet hört nie auf.
Er fällt nach unten, er zerbricht
Doch hindert es sein Leuchten nicht
Die Scherben leuchten nun noch mehr
Und auf sie fällt dein Auge, Herr
Die Spuren des Leiden sind an ihm zu sehen
Dennoch lässt du ihm daran nicht zu Grunde gehen
Die Narben bleiben nicht mehr als solche stehen
Denn aus ihnen leuchtet der Kristall immer mehr
Aufs neue wagt er ins Leben zu gehen.
Du schenktest ihm Leben
Sein Leid ließest du zu
Das sein Strahlen noch größer
Sein Glanz immerzu.

05.11.06
Natascha Krause

Freitag, 4. Januar 2008

Gedichte

Zwischen zwei verschiedenen Orten
sich treffen zwei Vögel die sich lang nicht gesehn
Unterhalten sich mit vielen Worten
und niemand der vorbeigeht kann sie verstehn
.
Freudig angeregt zwitschernd von Freude von leid
Die Minuten vergehn, doch für sie steht die Zeit
In den Wipfeln der Bäume raunt leise der Wind
In Erinnerungen versunken und träumend sie sind
.
Ihre Flügel sie heben denn sie wollen zu zweit
In den Lüften schweben, der Himmel so weit
Zu dem Land ihrer Träume wo gemeinsam sie baun
das Nest iher Kinder, in die Zukunft sie schaun
.
Natascha Krause 18.12.05