Ein glitzernder Kristall, er leuchtet hört nie auf.
Er fällt nach unten, er zerbricht
Doch hindert es sein Leuchten nicht
Die Scherben leuchten nun noch mehr
Und auf sie fällt dein Auge, Herr
Die Spuren des Leiden sind an ihm zu sehen
Dennoch lässt du ihm daran nicht zu Grunde gehen
Die Narben bleiben nicht mehr als solche stehen
Denn aus ihnen leuchtet der Kristall immer mehr
Aufs neue wagt er ins Leben zu gehen.
Du schenktest ihm Leben
Sein Leid ließest du zu
Das sein Strahlen noch größer
Sein Glanz immerzu.
05.11.06
Natascha Krause
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