Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten. Psalm 139,9-10

Sonntag, 29. November 2009

Der König der Könige

Es glitzern die Sterne in stiller Pracht
Ein Hirte geht einsam durch die ruhige Nacht
Geneigt ist sein Haupt und schon grau das Haar
Die getrübten Augen nehmen schwer nur noch wahr.

Wie viel Jahre sind nun schon gegangen einher
seit er wartet auf das kommen des Herrn nunmehr?
„Er hat es doch verheißen in der alten Schrift,
Meine Hoffnung auf Ihn mir nur weiterhilft“!

Doch dann.. Oh, was ist das? Klänge durchbrechen die Stille,
ganz klar und ganz deutlich durch die nächtliche Hülle.
Welch schöner, welch seltener, noch nie gehörter Klang;
Welch herrlicher, lieblicher Engelsgesang!

Die schwachen Augen er richtet nun auf
und er sieht diesen Stern der leuchtet hell auf.
Auf der Stätte dort unten, auf den einsamen Stall
Darauf zeigt dieses Leuchten, dorthin geht der Strahl.

Gehe hin liebe Seele und zögre nicht mehr.
Es ist wahr dieses Wunder, es ist dieser Herr!
Der König aller Könige, so erhaben und so rein,
kam herab zu uns Menschen und er will das du bist sein.

Natascha Krause